Rezensionen zur CD "Colors of Minimal Music"

www.musikansich.de :  [...] Die Musik ist nicht simpel gefällig – ein Vorurteil, welches oft auch der Minimal Music anhaftet – aber wenn sie auf diesem Niveau gespielt wird, werden auch aus spröde wirkenden Stücken großartige musikalische Momente, die weitab des Gewöhnlichen liegen und dadurch noch mehr faszinieren. Man wird quasi in die Musik hineingezogen und freut sich an der Virtuosität aller beteiligten Musikerinnen und Musiker. Traumhaft perfektes Zusammenspiel und wirklich gemeinsames Musizieren und Interpretieren, so soll das sein. Ute Schleich beeindruckt mit diesem außergewöhnlichen Programm. Colors of Minimal Music sollte in keiner Sammlung zeitgenössischer Musik fehlen und für alle Blockflötenspieler Ansporn sein, sich stetig mit dem Instrument zu beschäftigen. Sehr empfehlenswert!  Ingo Andruschkewitsch, 8.5.20

www.the-new-listener.de:  [...] Ute Schleich stellt in all diesen Stücken im wahrsten Sinne des Worten unter Beweis, über welch langen Atem sie verfügt. Man hört hier nicht bloße Abfolgen kurzer Motive in variierten und nicht variierten Wiederholungen, sondern Melodien, die sich auf minimalistische Weise entfalten. Schleichs Gespür für melodischen Zusammenhang, melodische Entwicklung erfüllt jede dieser Miniaturen mit Leben. [...] Ute Schleich beschließt dieses Programm aus Soli und Duos mit Louis Andriessens Ende (1981), das sie gleichzeitig auf zwei Altblockflöten spielt. Gleichermaßen Solo wie Duo ist dies der effektvolle Abschluss einer geglückten CD. Norbert Florian Schuck, Februar 21

www.Klassik-Heute.com : [...] Das Ergebnis hat in jedem Fall jenen Flow, den es für diese Musik braucht. [...] Insgesamt ist das eine spannende CD. Guido Krawinkel [23.04.2021]

American Recorder Magazin: This recording, along with Sarah Jefferys Constellations: Minimal Music for Recorders, showcases a virtuosa Recorderplayer approaching a diverse range of minimallist music. [...] Schleich has done a great service by both her engagement with minimalist music (via the International Minimal Music Festival) and her recording of this repertory - music that combines visceral and intellectual content. I recommend this recording very highly. Tom Bickley, spring 2021, Vol LXII, N.1

Blokfluitist, Jaargang 13, Nr. 3; Sarah Jeffery:

 

 

Presseauszüge

HNA- Kassel 5.10.2016

Hören und sehen- Musik und Tanz beim Minimal Music Festival  

VO GE PE KASSEL. [...] Die vorzügliche Blockflötistin Ute Schleich aus Leimen bei Heidelberg gastierte beim Internationalen Minimal Music Festival in der Adventskirche.
Mit sensiblem Spiel ließ sie eine musikalische Welt entstehen, die in ihrer Reduktion meditativ wirkte, durch ihre Logik aber auch ein aktives Zuhören forderte. [...]Als besonders avancierte Beiträge gab es die Kompositionen „Images“und „Mural“von Festivalleiter Ulli Götte. In den exotisch anmutenden „Images“gesellten sich zur Blockflöte Klangschalen und Gongs – gespielt von Martina Luna Pracht, die auch in einer Improvisation geheimnisvolle Schwingungen in die von Lichtdesigner Henrik Forberg stimmungsvoll ausgeleuchtete Kirche schickte.
Hingucker des Abends war der Butoh-Tänzer Alexander Peschko, der das Konzert zum spartenübergreifenden Erlebnis machte [...]

 

Rhein-Neckar-Zeitung 17.2.16  La Follia

Trio brilierte mit barocker Spielfreude

Konzert des Kulturkreises Mühlhausen-Malsch
— Flötistin Ute Schleich begeisterte durch eine meisterliche Bandbreite
 
Tairnbach.(rka) [...] Das virtuose Farbenspiel, das die Flötistin auf ihren Instrumenten mit staunenswerter Leichtigkeit entfachte, bewegte sich auf hohem Niveau und trug ihr und ihren Begleitern Michael Spengler (Viola da Gamba) und Irene Müller-Glasewald (Cembalo) rauschenden Applaus ein. [...] Die rasende Geschwindigkeit ist bereits eine Kunst, doch die Solistin bot dazu vor allem in den getragenen Sätzen einen enorm ausdrucksstarken Vortrag.[...]
Ute Schleich spielte auf der Blockflöte so feurig-impulsiv, dass die Funken flogen, und wurde dabei vom pulsierenden Basso Continuo auf das Schönste begleitet. [...] Wie wandlungsfähig der vermeintlich so zarte Ton der Blockflöte ist, führte Ute Schleich nochmals zu Ohren, als sie ein wahres Feuerwerk an Tönen abbrannte.

 

Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg 28.4.14

Leimen: So etwas gibt es selten in einem Gotteshaus

Leimen. (jtt) Wenn den Veranstaltern bei einem Konzert die Programmzettel ausgehen, dann ist das ein gutes Zeichen. Wenn dabei auf dem Programm eine nicht gerade leicht bekömmliche und alltägliche Kost zu finden ist, sondern ein Zusammenspiel von Flöte und Butohtanz unter dem mysteriösen Titel "o.d.e.m." angekündigt wird, dann sagt das auch einiges über das Publikum aus:
Dass es bereit ist, sich auf eine ganz neue Erfahrung einzulassen und die Herausforderung einer ausgefallenen und anderen Stilrichtung anzunehmen.[...]
Tänzer Alexander Peschko hatte zusammen mit Flötistin Ute Schleich die Leimener Mauritiuskirche mit knisterndem Flair gefüllt und die Zuschauer gleich zu Beginn in gespannte Erwartung versetzt:[...]
So reich an Facetten der Tanz ist, so unterschiedlich sind auch die Stücke, die sie präsentierte. Neben Sebastian Bach fanden sich zwei japanische Komponisten und der Minimal-Komponist Ulli Götte auf dem Programmzettel. Auch Schleich passte ihre Instrumentenauswahl stets der Thematik der Stücke an und zauberte mit ihren unterschiedlichen Blockflöten ganz verschiedene Klangfarben herbei. [...]

Schwetzinger Zeitung, 18.2.2019

Japanische Märchen und Min'yos 

[...] Für alle im Raum war es tatsächlich ein wunderbares Erlebnis, zu hören beispielsweise, wie sich ihr Atem  beispielsweise mit dem Rauschen der Blätter und des Windes verbindet, wie der Gesang des Vogels im Flötenklang nachgezeichnet wird. Jedes Stück, das Ute Schleich an verschiedenen Blockflöten spielte, zeugte von hoher Interpretationskunst. [...]

{[...] Beim Kinderlied "Ho, ho, hotaru koi", wobei auch eine Einhandflöte und Trommel zum Einsatz kamen, legte Ute Schleich unerhörte Klangräume frei. Das Publikum war restlos begeistert.

 

Reise ins Land der aufgehenden Sonne  18.3.14
„Kirschblüte und Regenpfeifer“ begeisterten: Besucher in der Mauritiuskirche
 

Leimen. (agdo) „Einstmals, vor langer Zeit...“ - so etwa fangen viele Märchen an. Die Besucher in der Mauritiuskirche kamen in einen besonders seltenen Genuss der Märchenwelt: In der ungewöhnlichen Veranstaltung „Kirschblüte und Regenpfeifer - Musik und Märchen aus Japan“ -verwoben Inge Geier ./und Gustl Riemensperger vom „Walldorfer Forum 84“ sowie die Flötistin Ute Schleich japanische Märchen mit alten japanischen Volksmelodien.

Die Mischung aus Rezitation und Musik, aus gesprochenem Wort und fernöstlichen Blockflötenklängen entführte die Besucher kurzweilig in „das Land der aufgehenden Sonne“. [...]

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